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VERKEHRSPSYCHOLOGISCHE
UNTERSUCHUNG 

Meistens ist die verkehrspsychologische Untersuchung mit einem Führerscheinentzug verbunden. 
Die verkehrspsychologischen Untersuchungen werden Österreich weit durchgeführt und die 1A Sicherheit ist eine vom BMVIT ermächtigte verkehrspsychologische Untersuchungsstelle. 

Eine verkehrspsychologische Untersuchung (Alkohol) wird angeordnet, wenn der Wert des Alkomattests gleich oder über 1,6 Promille war, oder der Test verweigert wurde. Die verkehrspsychologische Untersuchung kann auch aus anderen Gründen vorgeschrieben werden (z.B. Drogen, Krankheiten; Prüfungsversagen; Alter etc.). Genaueres dazu finden Sie in der FSG-GV (Gesundheitsverordnung) - siehe weiter unten.
Teilbereiche einer verkehrspsychologischen Stellungnahme sind z. B. kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit, Überprüfung der Bereitschaft zur Verkehrsanpassung, Screening (Bus- bzw. Schulbuslenker), welche von der 1A Sicherheit auch angeboten werden.

Bei einer solchen verkehrspsychologischen Untersuchung, die ca. 3 1/2 Stunden dauert, werden Ihnen Leistungs- und Persönlichkeitstests vorgegeben, und zusätzlich findet ein persönliches Gespräch mit dem Verkehrspsychologen statt.
Sollten Sie weitere Fragen haben, beantworten wir diese jederzeit gerne.


Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zum verkehrspsychologischen Test mit:

  • Bescheid der behördlichen Anordnung zur verkehrspsychologischen Untersuchung 
  • Lichtbildausweis (Reisepass; Personalausweis etc.) 
  • Gebühr für die verkehrspsychologische Untersuchung (siehe weiter unten). 
 

Kosten: 

Die Kosten für die verkehrspsychologischen Stellungnahmen sind vom Gesetzgeber festgelegt:

Verkehrspsychologische Untersuchungen  EURO 
volle verkehrspsychologische Untersuchung  363,- + 20%  MWSt.
Screening (Bus- bzw. Schulbuslenker)  130,- + 20% MWSt.      
Kraftfahrspezifische Leistungsuntersuchung  181,- + 20% MWSt.
Bereitschaft zur Verkehrsanpassung  
218,- + 20% MWSt.

Achtung: Ab 01.07.2021 zuzüglich 20% MWSt.

 

verkehrspsychologische Untersuchungsstellen 

Die 1A Sicherheit Verkehrspsychologie ist Österreich weit mit Untersuchungsstandorten vertreten.

Wählen Sie bitte das gewünschte Bundesland aus, und Sie können sich unter der angegebenen Telefonnummer sofort für die verkehrspsychologische Untersuchung anmelden.


 

 

Anfahrts- und Anreisemöglichkeiten:

Routenplaner
Eisenbahnverbindungen 

6062



Auszug: Rechtsvorschrift (FSG-Gesundheitssverordnung)

Verkehrspsychologische Stellungnahme

§ 17. (1) Die Stellungnahme einer verkehrspsychologischen Untersuchungsstelle gemäß § 8 Abs. 2 FSG ist im Hinblick auf ein verkehrspsychologisch auffälliges Verhalten insbesondere dann zu verlangen, wenn der Bewerber um eine Lenkberechtigung oder der Besitzer einer Lenkberechtigung Verkehrsunfälle verursacht oder Verkehrsverstöße begangen hat, die den Verdacht
1. auf verminderte kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit oder
2. auf mangelnde Bereitschaft zur Verkehrsanpassung erwecken. Mangelnde Bereitschaft zur Verkehrsanpassung ist jedenfalls dann anzunehmen, wenn einem Lenker innerhalb eines Zeitraumes von fünf  Jahren die Lenkberechtigung dreimal entzogen wurde, oder wenn ein Lenker wegen einer Übertretung § 99 Abs. 1 lit. b oder c StVO 1960 bestraft wurde.
(2) Die Vorlage einer verkehrspsychologischen Stellungnahme ist im Hinblick auf das Lebensalter jedenfalls zu verlangen, wenn auf Grund der ärztlichen Untersuchung geistige Reifungsmängel oder ein Leistungsabbau im Vergleich zur Altersnorm zu vermuten sind; hierbei ist auch die Gruppe der Lenkberechtigung zu berücksichtigen.