1A Sicherheit - Verkehrspsychologie

NACHSCHULUNGEN /
VERKEHRSPSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN
 
in Österreich

wegen Alkohol, Drogen etc.

 

Die 1A Sicherheit ist eine vom BMVIT ermächtigte Nachschulungsstelle und verkehrspsychologische Untersuchungsstelle, die Österreich weit tätig ist.


Unsere Angebote:

 

Nachschulungskurse (Alkohol - Verkehrsauffälligkeit - Drogen - Medikamente - Vormerkdelikte)

Informationen über die Nachschulungskurse und Nachschulungsstellen

 

Verkehrspsychologische Untersuchungen (Alkohol - Drogen - Krankheiten - D-Lenker etc.)

Informationen über die Verkehrspsychologischen  Untersuchungen und Untersuchungsstellen

(werden von der 1A Sicherheit Kooperation für Verkehrspsychologische Untersuchungen durchgeführt) 

 

Wir sind um Sie bemüht und beantworten gerne Ihre Fragen! 

Hinweise: Die angebotenen Dienste begründen sich auf der Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie (Nachschulungsverordnung FSG-NV und Gesundheitsverordnung FSG-GV) Nachschulungen ermächtigt im Sinne des FSG-NV mit der GZ. 424.070/0001 -II/ST4/2004; Verkehrspsychologischen Untersuchungen ermächtigt im Sinne des § 19 FSG-GV mit der GZ. BMVIT- 424080/34-II/B/7/02 - help.gv.at


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Auszug: Rechtsvorschrift (FSG-Nachschulungsverordnung):

1. Abschnitt - Kurstypen und Kursinhalte:

Begriffsbestimmungen

§ 1. Im Sinne dieser Verordnung gilt als:
1. Nachschulung: ein verkehrspsychologischer Kurs für verkehrs- oder alkoholauffällige Kraftfahrzeugleinker oder Lenker mit sonstiger Problematik (insbesondere Suchtmittel- oder Arzneimittelmissbrauch) unabhängig davon, ob es sich um einen Probeführerscheinbesitzer handelt oder nicht sowie für Lenker, denen eine besondere Maßnahme im Rahmen des Vormerksystems gemäß § 30b Abs. 3 Z 1 FSG angeordnet wurde;
2. Alkoholauffällig: ein Kraftfahrzeuglenker, dessen Lenkberechtigung wegen Verletzung einer in den für den Kraftfahrzeugverkehr relevanten Rechtsvorschriften enthaltenen
Alkoholgrenzen entzogen wurde oder ein Probeführerscheinbesitzer, der eine Übertretung des § 4 Abs. 7 FSG begangen hat;
3. Verkehrsauffällig: ein Kraftfahrzeuglenker, dessen Lenkberechtigung wegen eines Verstoßes gegen Verkehrsvorschriften entzogen wurde sofern nicht die Voraussetzungen gemäß Z 2 oder 4 vorliegen oder ein Probeführerscheinbesitzer, der einen schweren Verstoß gemäß § 4 Abs. 6 FSG begangen hat;
4. sonstige Problematik: das Lenken eines Kraftfahrzeuges unter einer Beeinträchtigung von Sucht- oder Arzneimittel.

Nachschulungen für alkoholauffällige Lenker
§ 2. (1) Dieser Kurstyp ist bei Vorliegen der Voraussetzungen gemäß § 4 Abs. 3 und § 24 Abs. 3 FSG von folgenden Personen zu absolvieren:
1. alkoholauffälligen Probeführerscheinbesitzern, auch wenn durch die der Übertretung zu Grunde liegenden Tat andere Alkoholgrenzen oder sonstige Verkehrsvorschriften verletzt wurden sowie
2. sonstigen alkoholauffälligen Kraftfahrzeuglenkern
(2) Im Rahmen der Nachschulung für alkoholauffällige Lenker sind die Ursachen, die zur Anordnung dieser Maßnahme geführt haben, zu erörtern, der Bezug des Fehlverhaltens zu persönlichen Einstellungen bewusst zu machen und die Möglichkeiten für ihre Beseitigung zu behandeln. Wissenslücken der Kursteilnehmen über  die Wirkung des Alkohols auf die Verkehrsteilnehmer sollen geschlossen werden und individuell angepasste Verhaltensweisen entwickelt, erprobt und ansatzweise stabilisiert werden, um Trinkgewohnheiten zu ändern und Alkoholkonsum und Lenken künftig zuverlässig zu trennen. Durch die Entwicklung geeigneter Verhaltensmuster sollen die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle gefördert werden, die die Kursteilnehmer in die Lage versetzten sollen, einen Rückfall in weitere Verkehrsverstöße unter Alkoholeinfluss zu vermeiden.
(3) Am Beginn von zumindest einer Kurssitzung sowie bei Vorliegen des Verdachts auf Alkoholisierung ist die Atemluft der Kandidaten mittels geeigneter Geräte auf etwaigen Alkoholgehalt zu überprüfen. Die Testergebnisse sind zu protokollieren und das Protokoll fünf Jahre aufzubewahren. Beträgt bei einem Teilnehmer der Alkoholgehalt des Blutes mehr als 0,1 g/l (0,1 Promille) onder der Alkoholgehalt der Atemluft mehr als 0,05 mg/l oder verweigert der Teilnehmer die Untersuchung der Atemluft auf Alkoholgehalt, ist dem Teilnehmer die Ausstellung einer Kursbesuchsbestätigung zu verweigern.